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Coffee-to-go-Becher sind bekanntlich eine große Belastung für die Umwelt: 320.000 Becher landen jede Stunde im Müll — und das nur in Deutschland. Pro Jahr kommen laut Deutscher Umwelthilfe fast drei Milliarden Becher zusammen, für deren Herstellung zehntausende Tonnen Holz und Kunststoff, Milliarden Liter Wasser und eine jährliche Energiemenge, mit der man eine Kleinstadt versorgen könnte, benötigt werden.

Um diese Umweltbelastung zumindest etwas einzuschränken, hat Roswitha Köllner von der Linksfraktion die Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems für die Becher in Paderborn beantragt. Der Stadtrat stimmte letzte Woche einstimmig zu, den Vorschlag im zuständigen Fachausschuss zu diskutieren.

Kommt der wiederverwendbare PaderCup?

Um den Müllbergen durch Coffee-to-go-Becher entgegenzuwirken, gibt es bereits in mehreren Städten ähnliche Maßnahmen: Die Deutsche Umwelthilfe macht sich mit ihrer Kampagne “Becherheld” schon länger für die Verwendung von Mehrweg-Bechern stark. Und so gibt es in Rosenheim und München mittlerweile in einigen Cafés und Bäckereien sogenannte Recups, die frei vom Kunststoff Bisphenol A, recyclebar und bis zu 500 mal wiederverwendbar sind. Ähnliches gibt es bereits seit November in Freiburg, wo der FreiburgCup angeboten wird. Weitere Projekte gibt es unter anderem in Tübingen, Hamburg und in Berlin, wo wiederverwendbare Bambus-Becher getestet werden. Am liebsten würde man hier einen Berliner Bärenbecher einführen. Es bleibt also abzuwarten, ob sich Paderborn diesen Beispielen anschließt und es vielleicht demnächst den wiederverwendbaren PaderCup gibt… 😉

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