Im Paderborn-Test: Geld verdienen mit „Shopkick“

Shopkick Paderborn

Seit Ende 2014 ist die Bonus-Shopping-App „Shopkick“ auch in Deutschland verfügbar und hat bereits Mitbewerber wie „Yoints“ und „Shopnow“ in rasantem Tempo überholt. Doch funktioniert das in Kalifornien entwickelte Belohnungsprinzip auch in einer kleinen Großstadt wie Paderborn? Unsere Redakteurin Mara nutzt  den vorlesungsfreien Nachmittag, installiert die App auf ihrem Smartphone und macht den Test.

Wie funktioniert die App?

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Das Shopkick-Prinzip verspricht Bonuspunkte, die dem User für das Betreten eines Shops gutgeschrieben werden. Weitere Punkte kann man bekommen, wenn man von der App angegebene Produkte über die Kamera des Smartphones mithilfe des Barcodes auf der Verpackung einscannt. Diese Bonuspunkte lassen sich dann für einen Gutschein der teilnehmenden Geschäfte einlösen, zum Beispiel bei Rossmann, Saturn, Real, im Mediamarkt oder bei Douglas. Klingt erst einmal vielversprechend, denke ich, und gehe zum praktischen Teil über.

Punkte sammeln durch „walk-ins“

Mein erstes Testfeld für die walk-in-Funktion der App, also punkten durch Betreten eines Shops, ist der Saturn in der Libori-Galerie. Dieser Laden steht auf meinem Bildschirm ganz oben in der Liste und verspricht heute 50 Punkte für „walk-ins“. Zuversichtlich schalte ich also bluetooth ein und öffne die App, wie in der Anleitung beschrieben und siehe da: Schon während ich die Rolltreppe hochgleite, also noch mehrere Meter vom Eingang des Saturns entfernt, erscheint ein blauer Kreis auf dem Smartphone-Bildschirm und begrüßt mich mit „Hallo, Mara!“. Leicht irritiert tippe ich diesen an und ein Häkchen erscheint, zusammen mit der Nachricht: „50 Punkte-Scans“. Zusammen mit meinen 50 Punkten, die ich schon für das Installieren der App gutgeschrieben bekommen habe, bin ich also nun schon bei 100 Punkten. Nicht schlecht. Bis ich mir eine Prämie aussuchen kann, brauche ich allerdings noch 1150 weitere Punkte.

Punkte sammeln durch das Scannen von Produkten

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Nachdem ich durch das Vorbeigehen an „Douglas“ noch weitere 35 Punkte kassiert habe, betrete ich die Rossmann-Filiale in der Königsstraße. Hier bekomme ich zwar keine walk-in-Punkte, doch ich kann punkten, indem ich eine Dr. Best-Zahnbürste über die Smartphonekamera scanne. Nachdem ich besagte Zahnbürste gefunden habe, halte ich den Barcode auf der Verpackung vor die Linse und erhalte nach einer Weile die Fehlermeldung: Falscher Barcode. Ich stelle fest, dass ich zwar das richtige Produkt, jedoch den falschen Härtegrad ausgewählt habe. Nachdem dieser Fehler korrigiert ist und ich die richtige Zahnbürste scanne, erscheint wieder der blaue Kreis, dieses Mal mit der Meldung: „10 Punkte–Scans“. Ich scanne noch zwei weitere Produkte und habe somit am Ende meiner Bonusjagd stattliche 165 Punkte auf meinem Konto.

Die App im Langzeit-Test

Nachdem ich die App vier Wochen getestet habe, habe ich fast 1250 Punkte gesammelt und kann mir somit bald einen Gutschein aussuchen — oder weitersammeln und einen noch höheren Gutscheinwert erzielen. Ich bin mit dem Ergebnis nach einem so kurzen Zeitraum durchaus zufrieden. Allerdings ist mir in den letzten Wochen aufgefallen, dass sich die App nicht verwenden lässt, wenn man über eine schlechte Verbindung verfügt. Produkte können dann nicht gescannt werden und walk-in-Punkte werden zwar gegebenenfalls nachgetragen, doch manchmal scheint dies nicht zu funktionieren.

Insgesamt kann ich jedoch sagen: Shopkick lohnt sich auf jeden Fall — auch in Paderborn.

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