Umbau der Alanbrooke-Kaserne

Kaserne Paderborn

Die Stadtverwaltung zieht um – doch wohin ist noch nicht ganz klar. In Frage kommen die historische Alanbrooke-Kaserne, ebenso wie die Türme am Hoppenhof. Die endgültige Entscheidung soll in diesem Herbst fallen. Bis dahin werden Pro und Contra der jeweiligen Standorte abgewägt.

Umbau der Kaserne deutlich teurer

Im Dezember 2013 hatte die Stadt Paderborn mit dem ehemaligen Bürgermeister Heinz Paus den Standort für die Stadtverwaltung von der Florianstraße zur Alanbrooke-Kaserne umgeschwenkt. Vor drei Monaten erfolgte dann unter Paus’ Nachfolger Michael Dreier ein erneuter Kurswechsel in Richtung Hoppenhof. Argumente dafür liefern vor allem 35 Millionen Euro, die gegenüber der Alanbrooke-Kaserne gespart werden könnten. Da Umbau- und künftige Lebenskosten deutlich teurer wären, gehe auch die CDU in diese Richtung, sagte Fraktionschef Markus Mertens gegenüber der Neuen Westfälischen.

Einschränkungen im Umbau

Sollte die Stadtverwaltung nicht Nutzer der Alanbrooke-Kaserne werden, würde man sich eine Alternative überlegen. Für diesen Fall seien die denkmalgeschützte Fassaden zu erhalten, die Leerstandszeiten zu minimieren und die Öffentlichkeit in die Planung einzubinden, so Paderborns technische Beigeordnete Claudia Warnecke. Bis zum Herbst sollen die Ergebnisse von zwei Markt- und Standortanalysen vorliegen, die die Möglichkeiten für Wohnräume beziehungsweise Flächen für Büros und Dienstleistungsgewerbe im nördlichen Kasernenbereich ermitteln.

Wohnungen und Büroräume als Alternative

Im Jahr 2017 — immer vorausgesetzt, dass die Briten die Alenbrooke-Kaserne bis Ende 2016 verlassen — würden bei einem Erwerb die Bauplanung und anschließend der Umbau folgen. Laut CDU Franktionschef Mertens gäbe es schon einige Interessenten, darunter seien auch bekannte Paderborner Unternehmer. Seiner Meinung nach eigne sich die Kasernen auch für den Wohnungsbau. So seien etwa Balkone mit dem Denkmalschutz vereinbar.

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