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Wird der verkaufsoffene Sonntag in Paderborn abgeschafft?
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Update 05.04.2017: Die Werbegemeinschaft Paderborn bietet in diesem Jahr — nach einem Gespräch mit der Gewerkschaft Verdi am vergangenen Montag — keinen einzigen verkaufsoffenen Sonntag mehr an. Somit entfallen die geplanten Shopping-Sonntage zu Libori, Herbstlibori und im Advent. Der verkaufsoffene Sonntag zum Frühlingserwachen war bereits ausgefallen aufgrund der drohenden Klage durch Verdi. Die Forderung der Werbegemeinschaft, an Libori nicht nur die Geschäfte in der Innenstadt, sondern auch in der Umgebung zu öffnen, wurde von Verdi als nicht gesetzesgemäß abgelehnt. Somit zog die Werbegemeinschaft mit ihrem Standpunkt „entweder finden alle verkaufsoffenen Sonntage statt oder keiner“ die Konsequenz.

Update 24.03.2017: Die Paderborner Werbegemeinschaft hat den Antrag auf Sonderöffnung zum verkaufsoffenen Sonntag am 2. April zurückgezogen. Demnach werden die Geschäfte am Sonntag zu „Frühlingserwachen“ geschlossen bleiben. Man wolle unbelastet in ein für den 5. April geplantes Gespräch mit Verdi und der Stadt Paderborn gehen, hieß es als Begründung. Die weiteren verkaufsoffenen Sonntage in Paderborn sollen so möglichst erhalten bleiben, erklärte die Werbegemeinschaft.

Ursprüngliche Nachricht: Am 2. April 2017 steht eigentlich im Zuge des Innenstadt-Festes Frühlingserwachen der nächste verkaufsoffene Sonntag in Paderborn an (alle Termine bekommt ihr auf unserer Facebook-Seite oder im Event-Kalender), doch wenn es nach der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi geht, wird der voraussichtlich nicht stattfinden. Ebenso wie zwei weitere verkaufsoffene Sonntage in Paderborn hält Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Martina Schu diese für „nicht berechtigt“, wie sie der Neuen Westfälischen sagte.

Aufgrund des Ladenöffnungsgesetzes dürfen verkaufsoffene Sonntage nur eine Ergänzung zu besonderen Anlässen sein. Ob das Frühlingserwachen hier als Anlass ausreicht und ob sich überhaupt Einkaufszentren außerhalb der Innenstadt (z. B. das Südring-Center) am verkaufsoffenen Sonntag beteiligen dürfen, soll nun geprüft werden. Die Stadt Paderborn soll dazu eine Besucherprognose vorlegen: Sollte sich herausstellen, dass mehr Besucher in den Geschäften als zu den Festen erwartet werden, will Verdi gegen die Durchführung der verkaufsoffenen Sonntage klagen — wie das bereits in anderen Städten (u. a. in Bünde) geschehen ist.

Falls Verdi Recht behält, könnten möglicherweise neben dem verkaufsoffenen Sonntag zum Frühlingserwachen auch die zur Herbstlibori und zum Weihnachtsmarkt wegfallen.

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1 KOMMENTAR

  1. Mir tut es um die Gärtnereien leid, die sich jedes Jahr so viel Mühe geben, die Stadt in eine Parklandschaft zu verwandeln. Für einen Tag werden sie diesen Aufwand nicht betreiben.
    Ich denke, das Verdi mit zweierlei Maß misst. In Halle /Westfalen, war am19. 03. Verkaufsoffen unter dem gleichen Motto, und der wurde nicht verhindert. Das sollen sie doch mal erklären….!!!!
    So vertreibt man auf jeden Fall viele Besucher unserer Stadt!!!

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