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Polizei Paderborn

Nach dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin am Montagabend haben alle Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen in Abstimmung mit dem Innenministerium die Gefährdungslage neu bewertet und ihre Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Weihnachtsmärkten angepasst.

Keine Hinweise auf terroristische Bedrohung in Paderborn

Die Kreispolizeibehörde hat das bestehende Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt in Paderborn unter Beteiligung des Behördenleiters, Landrat Manfred Müller, neu beurteilt. Das Ergebnis ist mit Verantwortlichen der Stadt Paderborn, den Betreibern des öffentlichen Nahverkehrs sowie mit Vertretern der Schausteller abgestimmt worden.

Landrat Müller äußerte sich dazu folgendermaßen:“Trotz der schrecklichen Vorkommnisse in Berlin werden wir alles dafür tun, damit Besucher die Paderborner Innenstadt und den Weihnachtsmarkt wie bisher aufsuchen können. Die Polizei in Paderborn steht in engem Informationsaustausch mit allen Sicherheitsbehörden. Bei allen Bemühungen der Behörden höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten: 100%ige Sicherheit wird es nicht geben. Alle Polizeibeamten sind noch einmal in hohem Maße sensibilisiert worden. Aktuell liegen uns keine konkreten Erkenntnisse oder Hinweise vor, die auf bestehende terroristische Planungen oder Aktionen hindeuten.“

Erhöhte Polizei-Präsenz in Paderborn

Der Weihnachtsmarkt in Paderborn wird wie geplant bis einschließlich Freitagabend (23.12.16) 22.00 Uhr geöffnet bleiben. Allerdings wird die Polizei noch deutlicher als bislang ihre sichtbare Präsenz verstärken. Bereits ab heute Nachmittag werden zusätzliche Polizeistreifen in der Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzt. Darüber hinaus lässt der Landrat auf wichtigen Zufahrtsstraßen in der Innenstadt zusätzliche Kontroll- und Sperrstellen errichten. Dort werden Beamte mit sichtbaren Schutzwesten und mit Maschinenpistolen vor Ort sein.

„Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Besucher des Weihnachtsmarktes bestmöglich zu schützen und uns trotz allem ein Stück gewohnter Normalität zu bewahren. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang der Paderborner Polizei und den Beschickern des Weihnachtsmarktes, insbesondere dem Paderborner Schaustellerverein, für das große Engagement und die sehr hilfreiche Unterstützung“, so der Paderborner Bürgermeister Michael Dreier.

Der Busverkehr wird zwei Stunden früher bereits ab 13.00 Uhr zwischen Kamp und Marienstraße eingestellt. Fahrgäste werden gebeten sich beim Padersprinter nach möglichen Fahrplanänderungen zu erkundigen.

Die Polizei ruft zur Besonnenheit auf und bittet darum die Arbeit der Polizei aktiv zu unterstützen, indem verdächtige Wahrnehmungen sofort über den Notruf 110 gemeldet werden.

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